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Leopold Szondi wurde 1893 im österreichisch-ungarischen Nitra (heute Slowakei) geboren. Er entstammte einer jüdischen Familie. Nach dem Studium der Medizin und Psychiatrie in Budapest beschäftigte er sich vor allem mit der Vererbung von Geisteskrankheiten. In der Auseinandersetzung mit psychiatrischer Genetik und Psychoanalyse entwickelte er ein System von 8 biologischen Radikalen oder Triebfaktoren, welche auch dem Szondi-Test zu Grunde liegen, sowie die Theorie des familiären Unbewussten. 1944 emigrierte er mit seiner Familie in die
Schweiz. Hier begründete er die neben der Freudschen Psychoanalyse und der Analytischen Psychologie C.G. Jungs dritte tiefenpsychologische Schule:
die der Schicksalsanalyse [45 KB] . Er starb 1986 in Zürich.
Hauptwerke:
- Schicksalsanalyse (1944)
- Lehrbuch der experimentellen Triebdiagnostik (1947)
- Triebpathologie (1952)
- Ich-Analyse (1956)
- Schicksalsanalytische Therapie (1963)
- Kain, Gestalten des Bösen (1969)
- Moses, Antwort auf Kain (1973)
Lieferbare Schriften
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